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Stadtwache Bretten e.V.

Eine Gruppe des Peter-und-Paul Festes zu Brettheim 1504.

Ergo bibamus!

Vereinsgeschichte

Gegründet im Jahre 1987, nimmt die Stadtwache, bestehend aus etwa 170 Mitgliedern, seit 1988 am Peter-und-Paul-Fest teil. Quartier hält sie unterhalb der Stiftskirche, mit einem Außenlager zwischen ehemaliger Diakonie und städtischer Bücherei.
Neben der Bewirtung der Gäste bietet die Stadtwache Samstags und Sonntags ein Programm, bestehend aus Musikstücken, Tanz, Theaterspiel und sonstigen Szenen aus dem Mittelalter.
Die Stadtwache Bretten unterhält freundschaftliche Kontakte zur Stadtwache Wittenberg
und besucht alljährlich Luthers Hochzeit in Wittenberg. 

Umzug Peter und Paul - Stadtwache Bretten
Cantarotti Stadtwache Bretten
Stadtwache gegen Fußvolk

Vorstand der Stadtwache Bretten

Timo Heiler - 1. Vorstand

Max-von-Laue-Str. 19, 75015 Bretten
07252 - 84106
v1@stadtwache-bretten.de

Carmen Drabek - 2. Vorstand / MAK Vertreter

v2@stadtwache-bretten.de / mak@stadtwache-bretten.de

Klaus Kögel - 3. Vorstand

v3@stadtwache-bretten.de

Michael Junker - Kassenwart

Raica Zürn - Presse/Marketing

Gregor Junker - Bauverantwortlicher

Philipp Melanchthon

Vor 525 Jahren wurde Martin Luthers geistlicher Mitstreiter Philipp Melanchthon (eigentlich Philipp Schwartzerdt; * 16. Februar 1497 in Bretten; † 19. April 1560 in Wittenberg) geboren. Er war kein studierter Theologe, aber ein enger und gelehrter Freund des Reformators Luther in Wittenberg.  Neben Martin Luther war Philipp Melanchthon der wichtigste kirchenpolitische Akteur und theologische Autor der Wittenberger Reformation.

 

Vom Pforzheimer Johannes Reuchlin empfohlen, erhielt der junge Humanist 1518 den Lehrstuhl für Altgriechisch an der Universität Wittenberg. Er stellte sich dort mit einem Programm zur Universitätsreform vor. Als einer der damals besten Kenner des Griechischen sah er im Studium der drei alten Sprachen einen Weg der Persönlichkeitsbildung. In den 1520er Jahren konnte er als Rektor in Wittenberg sowie als Schulgründer seine Reformpläne verwirklichen. Die Regeln der Rhetorik machte er für das Verständnis antiker Texte fruchtbar, und die Fähigkeit, ein Thema im Zusammenhang und in ansprechender Form darzustellen, wurde von den Wittenberger Studenten anstelle der traditionellen scholastischen Disputationen eingeübt.

 

Melanchthon begleitete Luther 1519 zur Leipziger Disputation und profilierte sich danach als dessen Parteigänger. Mit den Loci communes legte er 1521 eine evangelische Dogmatik vor. Da Luther als Geächteter in seinen Reisemöglichkeiten eingeschränkt war, vertrat Melanchthon die Wittenberger Positionen bei Reichstagen und Religionsgesprächen. Mit der Confessio Augustana und der zugehörigen Apologie verfasste er 1530/31 zwei bis heute maßgebliche Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche. Nach der Niederlage der Protestanten im Schmalkaldischen Krieg (1547) suchte Melanchthon Kompromisslösungen, was ihn in Gegensatz zu Matthias Flacius und seinem Kreis brachte. Der Adiaphoristische Streit war auch ein Streit um Melanchthons persönliche Integrität, in dem sich das konfessionelle Luthertum letztlich gegen ihn entschied.

 

Obwohl Philipp Melanchthon seit 1560 als Praeceptor Germaniae („Lehrer Deutschlands“) bezeichnet wurde, gingen von seinem Werk auch europaweite Wirkungen aus: Melanchthonschüler prägten die lutherischen Kirchen in Skandinavien und Südosteuropa. Melanchthon stand in extensivem brieflichem Austausch mit anderen Reformatoren, darunter Johannes Calvin in Genf und Heinrich Bullinger in Zürich. Melanchthons Einfluss auf die Reformierte Kirche geht vor allem über den Heidelberger Katechismus, dessen Hauptverfasser, Zacharias Ursinus, sein Schüler war.

Melanchthon starb am 19. April 1560. Begraben wurde er in der Wittenberger Schlosskirche, neben seinem Freund Martin Luther. Im Jahr 2022 wird an ihn erinnert.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Melanchthon , Abruf am 20.02.2022 )


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